Dewey (1910) über Reflexion
8. Juli 2009
„In other cases, the ground or basis for a belief is deliberately sought and its adequacy to support the belief examined. This process is called reflective thought; it alone is truly educative in value [...]“ (Dewey, 1910, 1/2)
Metakognition: Eine kurze Einführung
24. Juni 2009
Das Forschungsinteresse zum Konstrukt der „Metakognition“ hat seinen Ursprung in der Entwicklungspsychologie der frühen siebziger Jahre. Als Initiator der Metakognitionsforschung führt Flavell (1971) den Begriff „Metagedächtnis“ in die Literatur ein. Im Fokus seiner Forschungsarbeit steht die Annahme so genannter „Meta-Vorgängen“ beim Erwerb von Wissen während der frühkindlichen geistigen Entwicklung. Des Weiteren umfasst seine Arbeit die Konzeption eines Gedächtnismodells und dessen Bedeutung für die kognitive Entwicklung und Leistungsfähigkeit von Kindern (vgl. Weinert & Kluve, 1984; Bannert, 2007). Als Teilkomponente seines Gedächtnismodells bezieht er das Metagedächtnis auf „…das Wissen und Kennen von allem, was mit Gedächtnis zu tun hat“ (Flavell, 1979, S. 265) und erklärt es als eine „subspecies“ von Metakognition (Flavell, 1976, S. 232). Das Konstrukt der Metakognition versteht Flavell (1976) als eine Kognition höherer Ordnung. „Der Begriff Metakognition bezieht sich auf die eigenen kognitiven Prozesse und (Lern-) Produkte, die damit in Verbindung stehen“ (Flavell, 1976, S. 232 übersetzt nach Schenk, 2003, S. 20)
Zur Präzisierung ihres Konstruktes unterteilen Flavell & Wellmann (1977) das „Metagedächtnis“ in zwei Kategorien – metakognitives Wissen und Sensitivität. Metakognitives Wissen beinhaltet (1) Wissen über die eigene Person bzw. die Einschätzung der eigenen kognitiven Leistungen, (2) Wissen über die Beschaffenheit einer Aufgabe und deren Anforderungen und (3) Wissen über verschiedene Strategien und deren Bedeutung für das Lernen. Die Sensitivität hingegen umfasst das Erfahrungswissen einer Person hinsichtlich der Einschätzung der Situationsanforderungen und der Wahl von Strategien (vgl. Flavell & Wellmann, 1977).
An die Arbeit von Flavell und Wellmann (1977) anknüpfend, konnte in einer Vielzahl empirischer Studien der positive Zusammenhang zwischen metakognitivem Wissen und dem adäquaten Einsatz von Strategien bei der Bewältigung von Gedächtnisaufgaben nachgewiesen werden (vgl. Flavell & Wellmann, 1977; Schneider, 1989; Hasselhorn, 1996; Schneider & Pressley, 1997). Allerdings wurde mit der Zeit immer deutlicher, dass metakognitives Wissen für erfolgreiches Lernen zwar notwendig – alleine jedoch nicht ausreichend ist. Flavell (1981) bezeichnet den Begriff „Metakognition“ in seinen späteren Arbeiten passender weise als „fuzzy concept“ (Flavell, 1981, S. 37). Bannert (2007) fasst die Problematik in folgenden Worten zusammen: „So reicht die bloße Verfügung verschiedener Lernstrategien für eine aufgaben- und situationsangemessene Informationsverarbeitung nicht aus. Zudem bedarf es einer wirksamen Verarbeitungsregulation, anhand derer ihr Einsatz ausgewählt, kontrolliert und gesteuert wird“ (Bannert, 2007, S. 25).
An dieser Stelle hat das Werk von Ann L. Brown (1978) entscheidend zur Theorieentwicklung im Bereich der Metakognition beigetragen. Während Flavell (1976) und andere sich bislang noch auf die Untersuchung des metakognitiven Wissensaspektes als zentraler Bestandteil der Metakognition beschränkten, konzentrierte Brown ihre Arbeit auf die dynamischen Aspekte des (Meta-) Gedächtnisses – den Kontroll- und Steuerungsprozessen (vgl. Brown, 1978). Ihr Forschungsinteresse bezog sich somit auf „…die exekutiven Regulationsprozesse, welche die systematische Planung, die stetige Überwachung und darauf abgestimmte Steuerung des Lernverlaufs sowie die Evaluation des Lernens umfassen“ (Bannert, 2007, S. 25). Die Annahmen des dynamischen Wechselspiels zwischen den metakognitiven Kontrolle und der Regulation/Steuerung kognitiver Prozesse wurde mit vielen empirischen Studien untermauert und fand in zahlreichen weiterführenden Metakognitionsansätzen Anklang (vgl. Friedrich & Mandl, 1992; Wild & Schiefele, 1994; Borkowski, 1996; Pintrich, 2000).
Nach den Veröffentlichungen und Aufarbeitungen der Ansätze von Flavell & Wellmann (1977) und Brown (1978) kam es schon bald zu ersten Versuchen die Theorien zum „Metagedächtnis“ zu vervollständigen und die deklarative und exekutive Komponente miteinander zu verbinden (vgl. Paris, 1978, Schneider, 1988). Fischer und Mandl (1982) weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Ansatz von Flavell und Wellmann (1977) eher als Kompetenzmodell verstanden werden muss, welcher das Wissen über das eigene Gedächtnis betont, während der Ansatz von Brown im Sinne eines Performanzmodells, eher die Steuerung der eigenen Kognition hervorhebt (vgl. Fischer & Mandl, 1982). Zusammenfassend kann zunächst festgehalten werden, dass Metakognition die Fähigkeit eines Individuums beschreibt, etwas über das eigene kognitive Vorgehen zu wissen, dieses zu überwachen und zu steuern. „Metakognition hat – vorsichtig formuliert – mit dem Wissen und der Kontrolle über das eigene kognitive System zu tun“ (Brown, 1984, S61). Die meisten Autoren stimmen darin überein, dass Metakognition somit etwas Selbstreflexives ist „…und genau das unterscheidet sie von Kognition“ (Schenk, 2003, S. 20).
Um das Konstrukt der Metakognition näher zu bestimmen, sollen im Folgenden die deklarativen und exekutiven Aspekte der Metakognition näher betrachtet werden!
Selbstgesteuertes Lernen: ein Einführung
22. Juni 2009
Warum ist selbstgesteuertes Lernen so bedeutend?
Das jüngere Forschungsinteresse im Bereich des „selbstgesteuerten Lernens“ besteht seit Anfang der 70er Jahre. Ein wesentlicher Grund der anhaltenden Popularität lässt sich u.a. mit den Veröffentlichungen und Aufarbeitungen einer Reihe empirischer Studien erklären, deren Ergebnisse belegen, dass Individuen die über die Fähigkeiten und Einstellungen zum „selbstgesteuerten Lernen“ verfügen, erfolgreicher Lernen als so genannte „Lernnovizen“ (vgl. Zimmermann & Schunk, 2001; Boekaerts, Pintrich, & Zeidner 2000). Zum anderen stellt die Befähigung zum „selbstgesteuerten Lernen“ bereits gegenwärtig eine wichtige Schlüsselqualifikation dar. Da der technologische Fortschritt und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen zu einer rascheren Veralterung von Wissensbeständen führen, ist es künftig nicht mehr vorhersagbar, welches Wissen Jugendliche als Erwachsene benötigen werden. Fähigkeiten und Einstellungen die dazu beitragen, eigene Lernaktivitäten selbstständig und verantwortungsbewusst zu regulieren und zu steuern gelten somit als wichtige Voraussetzung für das sog. lebenslange Lernen (vgl. Weinert & Schrader 1997; Konrad & Traub 1999)
Was bedeutet „selbstgesteuertes Lernen“?
Bei der Recherche nach einer Definition zum Konzept des „selbstgesteuerten Lernens“ fällt auf, dass in der einschlägigen Literatur unterschiedliche Ansätze existieren. Eine einheitliche Definition gibt es nicht. Vielmehr lassen sich im deutsch- und englischsprachigen Raum eine Reihe ähnlich gelagerter Konzepte im Sinne wenig trennscharfer Synonyme finden, wie z. B. selbst organisiertes, selbst reguliertes, selbst bestimmtes oder autodidaktisches Lernen, sowie self-directed learning, independent study oder self planned learning (vgl. Schreiber, 1998). Weinert (1982) merkt hierzu passend an, dass „…zwar alle vom gleichen zu reden glauben, jeder aber etwas anderes darunter versteht“ (Weinert 1982, S.99).
Mit der folgenden Darstellung einzelner beispielhafter Definitionen soll zunächst versucht werden den Gegenstandsbereich des „selbstgesteuerten Lernens“ enger zu erfassen. Darauf aufbauend werden mit dem Rahmenmodell für selbst reguliertes Lernen (Boekaerts, 1997) und dem Drei-Schichten-Modell selbst regulierten Lernens (Boekaerts, 1999) die einzelnen beim „selbstgesteuerten Lernen“ beteiligten Aspekte und Komponenten definiert. Abschließend werdenVoraussetzungen für die eigenständige Regulation der Lernaktivitäten herausgearbeitet (vgl. Simons, 1992; Weinert, 1996).
Zu den populärsten Veröffentlichungen der jüngeren Vergangenheit zählt Straka (1996) die Monographie von Knowles (1975) »Self-directed learning: A guide for learners and teachers« und der Zeitschriftenbeitrag von Weinerts (1982) »Selbstgesteuertes Lernen als Voraussetzung, Methode und Ziel des Unterrichts«. Knowles versteht „selbstgesteuertes Lernen“ als einen „Prozess in dem Individuen die Initiative ergreifen um mit oder ohne Hilfe anderer ihren Lernbedarf festzustellen, ihre Lernziele zu formulieren, personale und materielle Lernressourcen zu ermitteln, angemessene Lernstrategien auszuwählen und umzusetzen sowie ihre Lernergebnisse zu beurteilen (Knowels, 1975, S. 18, vom Autor übersetzt). Somit betont er die Selbstinitiative des Individuums als Schlüsselvariable für selbstgesteuertes Lernen. Ähnlich formuliert es Weinert (1982) – für ihn handelt es sich bei „selbstgesteuertem Lernen“ um eine Lernform, bei welcher „…der Handelnde die wesentlichen Entscheidungen, ob, was, wann, wie und woraufhin er lernt, gravierend und folgenreich beeinflussen kann.“ (Weinert, 1982, S. 102). Als wesentliche Gemeinsamkeit der verschiedenen Ansätze sieht Deitering (1995) die Autonomie des Individuums als „„…Initiator und Organisator seines eigenen Lernprozesses.“ (Deitering 1995, S. 11). Somit gewinnt die Förderung der Selbstbestimmung, der Selbsttätigkeit und der Selbstverantwortung im Lernprozess eine zentrale Bedeutung. Faulstich (2002) spricht in einem ähnlichen Zusammenhang von „expansiven Lernen“ und „defensiven Lernen“. Ersteres steht für selbst bestimmtes, selbstgesteuertes und eigenverantwortliches Lernen, während Letzteres durch ein hohes Maß an Fremdsteuerung und Kontrolle geprägt ist (Faulstich, 2002, S. 79f.).
Mit einer Definition von Zimmermann (1989) wird auf die Differenzierung verschiedener Dimensionen im Prozess des selbstregulierten Lernens hingewiesen: „Students can be described as self-regulated to the degree that they are metacognitively, motivationally, and behaviorallly active participants in their own learning process“ (Zimmermann, 1989, S. 4). Auch wenn sich die Forschungen zum „selbstgesteuerten Lernen“ Bereich der Metakognition hierbei als besonders fruchtbar erwiesen haben, muss in diesem Zusammenhang auf die Bedeutsamkeit des Zusammenspiels kognitiver, motivational-volitionaler und metakognitiver Prozesse hingewiesen werden (vgl. Schunk, 1989; Boekaerts, 1999). Als beispielhafte Vertreter greifen Schiefele und Pekrun (1996) dieses Postulat auf und verstehen selbstreguliertes Lernen als „…eine Form des Lernens, bei der die Person in Abhängigkeit von der Art ihrer Lernmotivation selbstbestimmt eine oder mehrere Selbststeuerungsmaßnahmen (kognitiver, metakognitiver, volitionaler oder verhaltensmäßiger Art) ergreift und den Fortgang des Lernprozesses selbst überwacht“ (Schiefele, Pekrum 1996, S.258).
Mit ihrem „Rahmenmodell des selbstregulierten Lernens“ stellt Boekaerts (1997) ein Modell vor, welches die relative Gleichwertigkeit und Wechselseitigkeit kognitiver und motivationaler Komponenten des Lernens berücksichtigt. Selbstreguliertes Lernen wird als komplexer und interaktiver Prozess verstanden, der neben der kognitiven/metakognitiven auch die motivationale Selbstregulation hinsichtlich der Ziele, Strategien und des bereichsspezifischen Wissens erfordert. Allerdings ist der Wert des Modells primär als heuristischer zu verstehen (vgl. Boekaerts, 1997), da die Annahmen über die Einteilung der beiden Regulationssysteme in drei analoge Ebenen (Wissen, Ziele und Strategiegebrauch) nicht empirisch belegt ist. Tabelle 1 zeigt ein von Baumert (1999) leicht modifiziertes Rahmenmodell des selbstregulierten Lernens (vgl. Boekaerts, 1997).

Baumert (1999) Rahmenmodell selbstreguliertes Lernen (vlg. Boekaerts, 1997)
Zugunsten der allgemeineren Darstellung verzichtet Boekaerts (1999) in einer späteren Arbeit auf eine differenzierte Unterteilung der einzelnen Komponenten und verdeutlicht ihre theoretischen Annahmen anhand des Drei-Ebenen-Modells (siehe Abbildung 1). Ihrem theoretischem Konzept zufolge umfassen die Prozesse des selbstregulierte Lernen drei Regulationssysteme: (1) die Regulation des Selbst; (2) die Regulation der Lernprozesse und (3) die Regulation des Informationsverabreitungsmodus (vgl. Boekaerts, 1999).

3-Schichten-Modell zum selbstregulierten Lernen nach Boekaerts (1999)
–> !!!!noch einbauen!!!! Niegemann & Hofer, 1997, S. 268
in Schenk, 2003, S. 17
Voraussetzungen für selbstreguliertes Lernen
Wie aus den vorangegangenen Ansätzen deutlich wurde, impliziert selbstgesteuertes Lernen die eigenständige Regulation (meta-) kognitiver und motivational-volitionaler Prozesse während den Lernaktivitäten. Hiervon ausgehend formuliert Simons (1992) folgende Voraussetzungen für selbstreguliertes Lernen: (1) Er muss das Lernen vorbereiten (z.B. Vorwissen aktivieren, Ziele setzen, Relevanz der Inhalte erkennen); (2) die Lernhandlung durchführen (z.B. das Verstehen, Behalten und der Wissenstransfer mithilfe von Strategien); (3) seine Lernhandlung regulieren (z.B. mit Hilfe geeigneter Strategien); (4) seine eigene Lernleistung bewerten (z.B. durch Selbstevaluation) und (5) seine Motivation und Konzentration aufrecht erhalten (vgl. Simons, 1992). Ähnlich sieht es Weinert: Er unterscheidet zwischen (1) motivationale Tendenzen, (2) volitionale Haltungen, Strategien und Regulationstechniken, (3) metakognitive Kompetenzen und (4) die Verfügbarkeit von Lern- und Problemlösestrategien als wichtige Voraussetzungen für selbstreguliertes Lernen (vgl. Weinert, 1996). Neben der Verfügbarkeit kognitiver Fähigkeiten und metakognitiver Kompetenzen spielen vor Allem die Bereitschaft zur selbständigen Zielsetzung; zur Selbstaktivierung; zur angemessene Verarbeitung von Erfolg und Misserfolg; zur Umsetzung von Wünschen sowie die Bereitschaft zur Abschirmung der Lernvorgänge gegenüber konkurrierenden Handlungswünschen eine wichtige Rolle (vgl. Weinert, 1994).
Im Kontext dieser Arbeit stellt sich anschließend die Frage, (1) was genau unter den metakognitive Kompetenzen im Prozess des selbstgesteuerten Lernens (und Problemlösen) verstanden wird und (2) mit welchen Mitteln der Erwerb und die Anwendung jener Kompetenzen gefördert werden kann.
Literaturquellen
19. Juni 2009
Boekaerts, M., Pintrich, P.R. & Zeidner, M. (2000). Handbook of self-regulation. San Diego: Academic Press
Boekaerts, M. (1999). Self-regulated learning: where we are today. International Journal of Educational Research (31). S. 445 – 457
Boekaerts, M. (1997). Self-regulated learning: A new concept embraced by researchers, policy makers, educators, teachers, and students. Learning and Instruction (Vol. 7, No. 2). S. 161-186
Deitering, F.G. (1995). Selbstgesteuertes Lernen. Göttingen: Verlag für Angewandte Psychologie
Faulstich, P. (2002). Vom selbstorganisierten zum selbstbestimmten Lernen. In: Faulstich, P., Gnahs, D., Seidel, S. & Bayer, M. (Hrsg.) Praxishandbuch selbstbestimmtes Lernen. Konzepte, Perspektiven und Instrumente für die berufliche Aus- und Weiterbildung. Weinheim, München: Juventa
Knowles, M. (1975). Self-directed learning: A guide for learners and teachers. New York: Association Press
Konrad, K. & Traub, S. (1999). Selbstgesteuertes Lernen in Theorie und Praxis. München: Oldenburg
Schreiber, B. (1998). Selbstreguliertes Lernen. Münster: Waxmann.
Schunk, D.H. (1989). Social cognitive theory and self-regulated learning. In B.J. Zimmermann, & D.H. Schunk (Hrsg.), Self-regulated learning and academic achievemet. Theory research and practice (S. 83-110). New York: Springer Verlag
Simons, P.R. (1992). Lernen, selbständig zu lernen – ein Rahmenmodell. In H. Mandl & H. F. Friedrich (Hrsg.), Lern- und Denkstrategien. Analyse und Intervention (S. 251-264). Göttingen: Hogrefe
Straka, G.A. (1996). Selbstgesteuertes Lernen – Vom »Key-West-Konzept« zum »Modell motivierenden selbstgesteuerten Lernens« In: H.Geißler (Hrsg.) Arbeit, Lernen und Organisation (S. 59-77). Weinheim: Deutscher Studienverlag
Weinert, F. E. & Schrader, F.-W. (1997). Lernen lernen als psychologisches Problem. In F.E. Weinert & H. Mandl (Hrsg.). Enzyklopädie der Psychologie Bd. 4: Psychologie der Erwachsenenbildung (S. 295-335). Göttingen: Hogrefe.
Weinert, F.E. (1996). Lerntheorien und Instruktionsmodelle. In: F.E. Weinert (Hrsg.), Enzyklopädie der Psychologie. Pädagogische Psychologie. Bd. 2. Psychologie des Lernens und der Instruktion (S. 1-48). Göttingen: Hogrefe
Weinert, F.E. (1994). Lernen lernen und das eigene lernen verstehen. In K. Reusser & M. Reusser-Weyeneth (Hrsg.), Verstehen. Psychologischer Prozess und didaktische Aufgabe (S. 183-205). Bern: Huber Verlag
Weinert, F.E. (1982). Selbstgesteuertes Lernen als Voraussetzung, Methode und Ziel des Unterrichts. Unterrichtswissenschaft, 10 (2). S.99-110
Zimmerman, B.J. & Schunk, D.H. (2001). Theories of self-regulated learning and academic achievement: an overview and analysis. In self-regulated learning and academic achievement (2nd ed.) (pp. 1-37). Mahwah, NJ; Erlbaum.
Zimmermann, B.J. (1989). Models of self-regulated learning and academic achievement. In B.J. Zimmermann, & D.H. Schunk (Hrsg.), Self-regulated learning and academic achievemet. Theory research and practice (S. 1-25). New York: Springer Verlag
Knowles (1975): Selbstgesteuertes Lernen
19. Juni 2009
It is a tragic fact that most of us only know how to be taught; we haven’t learned how to learn (Knowles, 1975, P 14).
Knowles, M. (1975). Self-directed learning: A guide for learners and teachers. New York: Association Press
Mentale Modelle
18. Juni 2009
„Ein mentales Modell ist eine pragmatisch bedeutsame kognitive Konstruktion, mittels derer das modellschaffende kognitive System zum Ausdruck bringt, wie es die Welt ‚sieht’ und versteht; es wird so lange beibehalten, wie es Plausibilität in bezug auf die Welt erzeugt“ (Seel, 1991, S. 20)
Seel (1991) Weltwissen und mentale Modelle
Womit alles beginnt…
18. Juni 2009
Der Ausgangspunkt meiner Arbeit ist auf ein Zitat des amerikanischen Pädagogen John Dewey (*1859 – † 1952) zurück zuführen.
„Wir lernen mehr durch das Nachdenken über unsere Erfahrungen, als durch die Erfahrungen selbst“ (vgl. Dewey, 1933)